Doppelt abgedreht – 2015JFC13 #Tag 5

Tag 5 – Donnerstag

Fünfter Tag. So langsam ging das Camp wieder aufs Ende zu. Zumindest was das Datum anging! In Sachen Kurzfilme waren wir heute voll mittendrin. Für unseren Film „Ente süß-sauer“ stand heute der zweite Drehtag am Zweiten von insgesamt drei Drehorten auf dem Tagesplan.
Nach dem Frühstück gingen wir nochmal gemeinsam das Storyboard durch und besprachen letzte Unklarheiten, Fehler oder Schwierigkeiten die beim Dreh auftreten könnten.

Die restliche Zeit des Vor- und Nachmittags verbrachten wir damit, die fehlenden Requisiten für unseren Film zu beschaffen bzw. erstellen. Wir bastelten eigene Deutschland- und China-Flaggen. Die Flaggen der „Volkswagenrepublik Deutschland“ und dem „großen Chinesischen Reich“. Die fertig erstellten, ausgedruckten, zugeschnittenen und geklebten Flaggen seht ihr hier:

FlaggenDas ganze gab es dann noch in verschiedenen Größen. Vom Zahnstocher-Format über Cocktail-Fähnchen-Größe bis hin zu der Größe von Schaschlick-Spießen.

Außer den selfmade-Fahnen brauchten wir noch ein altes Handy. Das besorgten wir im örtlichen Elektroladen. Und zu guter letzt noch ein „iPhone 25“. Mein persönliches Highlight:iPhone_25

Während wir unsere Vorbereitungen erledigten und unsere Freizeit kreativ gestalteten, waren die anderen Film-Teams fleißig. Ein Team drehte für Ihren Film einen Teil im Camp. Das dritte Film-Team war im Wald unterwegs.

Unser Dreh war dann für Nachmittag geplant. Da wir die heutige Szene ebenfalls direkt im Camp drehten, mussten wir warten bis das Team vor uns mit seinen Dreharbeiten fertig war. Als der Kinosaal, der übrigens gleichzeitig unser „Indoor-Camp“ für diese Woche war, dann wieder frei war fingen wir an, eines der Schlafzelte in ein Verhandlungszelt umzubauen. Wir räumten sämtliche Betten und Stühle raus, einen großen Verhandlungstisch rein und bauten Kamera-Dolly sowie den restlichen Teil der Technik auf.

Bis zum Abendessen waren wir dann fertig mit dem Umbau des Schlafzeltes in ein Verhandlungszelt. Nach einer Stärkung ging es dann auch schon los.

Ich habe an diesem Drehtag den Ton gemacht. Der zweite Kameramann im Team machte Kamera und für den folgenden Tag hatten wir entschieden, die Rollen zu tauschen.

Kurz gesagt war auch der zweite Drehtag gut. Wir haben alles geschafft, was wir schaffen wollten und waren gegen 22.00 Uhr fertig. Auch dieser Tag hat wieder mega mega mega Spaß gemacht. Besonders lustig wird’s immer dann, wenn Versprecher mit dabei sind oder man einfach das lachen anfangen muss.

Gerade das passierte uns an diesem Drehtag des öfteren. Es kommt ja nicht alle Tage vor das eine Schauspielerin aus Österreich in Deutschland in einem Film mitspielt, in dem sie nur chinesisch spricht und versteht. Das ist schon ’ne lustige Kombination.

Dennoch ist es uns gelungen, da wir sehr gut als Team zusammen arbeiteten. Vor der Kamera, als auch hinter der Kamera.

Nach kurzem „abdrehen“ (wir hatten abgedreht für den zweiten Tag) bauten wir das Schlafzelt wieder in ein solches um und machten anschließend einen gemeinsamen Filmabend gemeinsam mit den anderen Camp-Teilnehmern in genialer Atmosphäre… Altes Camping-Kino, Sessel und Sofas, Film auf Kino-Leinwand und tolle Leute!

So ging’s weiter:

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