Praktische Übungen und Drehvorbereitungen – 2015JFC13 #Tag 3

Tag 3 – Dienstag

Auch der dritte Tag startete mit einem gemütlichen Frühstück in großer Runde. Anschließend gingen alle wieder in ihren Workshop.
Bei uns Kameraleuten standen die Grundlagen der Bildgestaltung auf dem Stundenplan. Wir lernten verschiedene Kamera-Einstellungen und deren Bezeichnungen kennen. Auch diese Inhalte veranschaulichten die Dozenten uns anhand von Bespielbildern aus Filmen und verschiedenen Grafiken und Schaubildern.
Nach der Theorie folgte dann auch gleich die Praxis! Aufgabe: „Nimm dein Handy / deine Kamera und mache 5 Bilder, die eine kleine Geschichte erzählen. Wenn möglich, baue einen Konflikt mit ein“.
Nach der Bekanntgabe der Aufgabenstellung galt es diese in die Tat umzusetzen. Für meine kleine Bildergeschichte ging ich mit meinem Smartphone ans Strandbad. Das Strandbad war ca. 5 Minuten Fußweg vom Camp entfernt und ich dachte, das ich dort sicher etwas finden würde, aus dem sich eine keine Bildergeschichte erstellen ließe.

Und ich wurde fündig. Hier meine Bildergeschichte.

Nach dem Mittagessen trafen wir uns wieder in gemeinsamer Runde, zeigten uns gegenseitig unsere Bilder und erzählten kurz die Geschichte dazu.

Praktische Übungen mit Bildern zum Thema Bildgestaltung hatten wir nun absolviert. Am Nachmittag bekamen wir dann eine zweite Übungsaufgabe. Diesmal war das Ziel der Aufgabenstellung, einen kurzes Video zu drehen, in dem ein Objekt/eine Person von der Nähe in die Ferne sichtbar wird und von der Ferne in die Nähe. Das ganze sollten wir in kleinen zweier-Teams umsetzen.

Meine Teampartnerin und ich überlegten kurz, wie wir die Aufgabestellung umsetzen konnten und nahmen uns dann kurzerhand eine Schauspielerin zur Hilfe. Das Ergebnis unseres Videos seht ihr hier:

Im Anschluss ans Abendessen schauten wir uns alle gemeinsam die einzelnen Videos an und bekamen dann noch letzte theoretische Grundlagen nahegelegt.

Mit diesen letzten Grundlagen war der theoretische Teil der Unterweisungen des Workshops beendet.

Wie ging es dann weiter?

Während wir Kameraleute uns in den ersten zwei Tagen mit Themen rund um Kameratechnik und Bildgestaltung beschäftigten, waren die Regisseure, Schauspieler und Filmmusiker natürlich auch nicht untätig.

Was genau die Schauspieler und Filmmusiker machten, weiß ich gar nicht. Die Regisseure jedenfalls teilten sich in drei Teams auf. Jedes Regie-Team, bestehend aus zwei Teilnehmern, schrieb ein Drehbuch für einen Kurzfilm.

Am Abend des zweiten Camp-Tages wurden den „Schauschis“, Technikern und Filmmusikern  in großer Runde dann die drei Drehbücher vorgestellt.  Nach der Vorstellung zogen wir Techniker uns zurück. Jeder entschied sich dann für einen Film, welchen er gerne umsetzen möchte.

Nach einer schnellen Entscheidungsrunde ohne größere Unstimmigkeiten kehrten wir in den Kinosaal zurück und gaben unsere Entscheidung bekannt.

Noch am gleichen Abend setzten wir uns mit den Regisseuren und Schauspielern unseres Filmes zusammen um den Film bzw. das Drehbuch zu besprechen.

So ging’s weiter:

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